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Review rockhouse

Review: October, 18th 2008, Rockhouse SalzburgRobert Huber, (METAL UNDERGROUND-online)Reunions sind immer so eine Sache, wenn aber eine der dienstältesten Metal/Rock Kapellen ihre Reunion ankündigt, dann ist das schon eine heilige Metalpflicht da zu erscheinen. So war der Termin des Speed Limit Reunions- Konzert dick und rot in meinem Terminkalender angestrichen. Gut Reunion war es für mich keine, habe ich doch die Salzburger/Bayern Fusion heuer schon als Support von Nazareth zu Gesicht bekommen. Dennoch ich war richtig gespannt was man diesmal alles bieten würde. Als ich beim Rockhouse pünktlich ankam staunte ich nicht schlecht. Sehr viele Fans waren vor Ort um dieser Band Tribut zu zollen. Rock und Metal Musik verbindet und überbrückt auch Generationen, so war der Altersdurchschnitt von 11 bis 60 Jahren breit gefächert. Auch das Outfit schien keine Grenzen zu kennen. Metal Shirt Träger waren vereint mit sogar einem Sakkoträger. Da konnte ja nichts schief gehen und eine friedliche Stimmung war schon vorprogrammiert. Speed Limit waren mit U8 wohl die Salzburger bzw. österreichische Metal Hoffnung in den 80ern. Die Halle war ordentlich gefüllt und viele Fans aller Altersgruppen drängten nach vorne um ja nichts zu verpassen. Amtlich wurde die Stage vergrößert und mit Rennstreifen ausgestattet. Hieß es doch No Speed Limit. Lange lies man auch das Publikum nicht auf sich warten und Joe Eder (guit), Wolf Krug (drums), Chris Angerer (guit), Steven Hogger (voc) und Chris Pawlak (bass) stürmten unter frenetischem Jubel die Bühne und knallten den Fans gleich mit „Dead Eyes" einen Hit vor den Latz und es gilt noch immer Ö3 Verbot. Von Beginn an hatte man die Besucher fest im Griff und es gab für selbige kein Halten, es wurde gebangt und geshaket gleichermaßen. Dass die Truppe im letzten halben Jahr ordentlich an sich gearbeitet hatte, war sofort anzumerken. Jeder war auf den anderen abgestimmt, als hätte es nie einen Split gegeben. Fronter Steven ist ein superber Sänger und weiss auch wie man mit dem Publikum kommunizieren muss. Dieser Bursche ist ein guter Entertainer und beweist, dass die Band nur so gut ist wie ihr Frontmann, von dem viel abhängt. Mit dem folgenden „Back in Black" hatte man auch zu den alten Hits einen neuen Track mitgebracht, der unter großem Aufschrei vom Publikum bestens aufgenommen wurde. Die Äxteformation zockte und poste ordentlich, vor allem Bandboss Joe Eder beübte sein Instrument und poste in gewohnter Manier so wie wir ihn kennen. „Higher & Higher" und „Slave of Desire" wurden nachgeschoben und es wurde weiter eine ordentliche Party gefeiert. Basser Chris Pawlak ist eine imposante Erscheinung und beübte seinen Tieftöner nach Leibeskräften und stürmte bangend und posend über die Bühne. Hinter der restlichen Mannschaft thronte Schlagwerker Wolf der ordentlich die Felle gerbte. Der Partyzug war auf einer schnellen Fahrt angelangt und der konnte auch von niemandem aufgehalten werden. So servierten uns Speed Limit noch so manchen Hit aus ihrer bisherigen Schaffensphase, bevor man sich vom Publikum verabschieden wollte. Das dies aber eher ein Scherz sein konnte, war allen klar und unter lauten Zugaberufen legte man noch einige Scheit nach, bevor man sich zur Aftershow Party begab. Fazit: Once Again Welcome back and till the next time.

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